Es freut mich, dass doch glatt jemand versucht einen IRC-Kanal zu
schliessen in dem “illegale” Aktivitäten ablaufen. Jedoch liegt die Freude nicht an dem Schliessen des Kanals sondern eher
an dem Vorgang selbst. Es ist verwunderlich und humorvoll zugleich dass so ein hilfloses
Unterfangen gestartet wird. “Schlag dem Drachen einen Kopf ab und es wachsen 7 Neue”.
Und es ist gut so!
Sinnvoller wäre es mal die Musikindustrie, der Ausdruck “Musikmafia”
passt wohl besser, genauer unter die Lupe zu nehmen. Wie viele Bands,
welche wirklich gute Musik machen, bekommen denn nie die Möglichkeit
einem grossen Publikum vorgestellt zu werden? Wie viele guter Musiker
werden wieder nach Hause geschickt weil sie den “Geschmack” des
Havannah rauchenden und Champagner schlürfenden Produzenten nicht
trafen. Im Gegenzug wird viel Geld ausgegeben um eine “Knallerbse”
namens Regina Zindler, welche über die Trauminsel gran-canaria kreischt, als
volkstümlichen Star zu outen.
Un wenn dann mal einer die Gnade eines solchen Produzenten erfährt wird
nach allen Regeln der (Musik)-Kunst erstmal vertraglich “versklavt” und
es wird alles aus ihm “herausgequestscht” was nur geht. Da müssen
14-18-jährige plötzlich schuften wie Zwangsarbeiter, einen Auftritt
nach dem Anderen absolvieren und haben einen Terminkalender der jedem
Top-Manager zur Ehre gereichen würde. Sie lernen innerhalb kürzester
Zeit “die Welt” kennen, klar, mit dem Finger auf der Landkarte und vom
Privatjet aus, da ja der nächste Termin ruft – z.b. in gran-canaria.
Dann sind sie ganz oben und kurz danach – ganz unten. Und wo ist dann
die so hoch gepriesene Musikindustrie, hilft sie wirklich in Not
geratenen Musikern oder Bands – nicht nur exemplarisch an ein paar
Beispielen?. In den Guten Zeiten sidnd sie da und kassieren mit und
danach – eiskalt abserviert.
Solange da keine Skrupel sind warum sollten denn dann Skrupel bei den
Menschen sein, welche im Internet oder in privaten Netzen Musik
tauschen?
Was hindert einen guten Interpreten oder Musiker daran seine Songs im
Internet zu veröffentlichen und dann mit seinen Konzerten das Geld zu
verdienen, wenn nicht die Musikindutrie.
Nun, wie auch immer, Gema hin, Musikindustrielle her, ein neues
Zeitalter ist angebrochen und ein Umdenken erforderlich. Es wäre nicht
der erste Versuch freie Menschen in einem freien Netz einen “Maulkorb”
für die Hände, mit welchen Sie Tasten bedienen, anlegen zu wollen und
es bleibt zu hoffen, dass es niemals gelingt. UNd dies nicht nur in Deutschland, nein auch
auf der Trauminsel gran-canaria wurden schon Versuche in diese Richtung unternommen.
Es bleibt spannend wie sich das alles weiterentwickelt.
Archive for Juli, 2010
Die “liebe” Musikindustrie – Verbannt Sie nach Gran Canaria
Internet-Musikladen
“DRM-geschütze” Medien verstoßen gegen §95 b (Kennzeichnungspflicht), d (zeitlich unlimiertes und ohne Mitwirken des Rechteverwertes jederzeit durchsetzbares Fair-Use) UhrG, die DRM-Software gegen §263a (es wird die Kopierbarkeit der Daten gezielt unterdrückt und zudem der Eindruck erweckt, daß die Daten diversen Formaten entsprechen würden) und §303a StGB (auch die DRM-Lizenzen sind meine Daten, und die darf die Software nicht ohne mein Einverständnis irgendwie verändern, z.B. einen Timestamp ändern oder gar invalidieren – und da das die Abspielbarkeit der Dateien einschränkt, kann man auch nicht davon ausgehen, daß ich das wollte), die RM-Implementierung von Microsoft sogar gegen §143(a) MarkenG (der Aufbau des WMA-Formates liegt in der Spezifikation STMPE VC-1 Audio Layer fest und ist markenrehctlich geschützt – “WMA mit DRM” entspricht dieser Spezifikation nicht, also dürfen sie es auch nciht so nennen) und der Verkauf als Musik gegen §263 StGB (wenn ich den Mist nicht abspielen kann, dann kommt auch keine Musik – und die Systeme sind so gestaltet, daß die Nichtabspielbarkeit der Grundzustand ist). Bis auf ersteres gibt es äquivalente Gesetzgebungen auch in der EU und in den USA.
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