Es wird Dich vielleicht enttäuschen, aber ich habe diese Idee schon ca. 15 Jahren gehabt und auch weitererzählt. Sie kam mir, als ich mit meinem Gitarrenlehrer über die elektronischen Stimmgeräte, die hauptsächlich tendenziell weniger gehörttrainierte E-Gitarristen benutzten, gelästert habe, während ich mit so einer Kurbel, die man auf die Wirbel stecken und mit der man eine frische Saite schneller auf die Gitarre ziehen kann, eine neue Saite aufzog. So ein automatisiertes Stimmen ist sowieso lächerlich, wenn man es nicht schafft, sein Instrument nach Gehör zu stimmen, sollte man das Spielen ohnehin aufgeben… Was war denn das andere Patent? Redest Du hier von etwas, das tatsächlich als Patent angemeldet wurde und das der Patentinhaber von Dir erfahren hat? Nö. Enttäuscht mich gar nicht. Die Überlegung den Stimmvorgang zu automatisieren ist ja nicht sooo weltbewegend. Sicherlich hatten die Idee schon mehrere. Witzig, dass ein Schüler jetzt scheinbar genau das auf der IENA dieses Jahr vorgestellt hat. Wie gesagt, wir hatten bei diesem Projekt auch nie daran gedacht, ein Patent dafür anzumelden. Dafür war für uns die Wertschöpfung zu niedrig. Ob der nette Ingenieur sich jetzt von uns oder sonswem inspirieren hat lassen, werden wir wohl hier klicken. Vielleicht war er auch selbst kreativ genug. Ich habe mir die Gittare mal im Internet angeschaut. Es steckt ja soweit ein ganz interessantes Konzept dahinter. On the fly die Gitarre umstimmen zu können ist schon cool. Soweit sind wir – logischer Weise – nicht gegangen. Insofern ist das schon i.O. dass er damit Kohle verdiente, und wir nicht. ;-) Zu unsrem Patent und der Geschichte: siehe auch hier: http://www.heise.de/newsticker/foren/go.shtml?read=1&msg_id=13895776&forum_id=127327 Es ging damals um Bremsleuchten.